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Ankerplätze und Buchten

Neben dem Hafenführer haben wir hier noch ein paar persönliche Anmerkungen zu ausgesuchten Ankerplätzen und Buchten - Auszug mit freundlicher Genehmigung von Karin Gerkhardt und S.Y. Veligandu:

Die Buchten der Balearen sind traumhaft, aber auch gefährlich. Wer zum Beispiel aus den sicheren Buchten des östlichen Mittelmeeres kommt oder die Schwachwindregion des Ionischen Meeres gewohnt ist, der sei gewarnt: Man muss immer darauf gefasst sein, dass mitten in der Nacht der Wind und die Welle drehen und in die, am Abend noch so sichere, Bucht stehen. Dann müssen Schiff und Crew fit genug sein, auch mitten in der Nacht ankerauf zu gehen. 
 

Palma bis Cabo Blanco

Die gesamte Küste bietet bestenfalls Tagesankerplätze, einige schöne Stellen gibt es zwischen Torrent de la Regana und Cabo Blanco, an denen man bei ruhigem Wetter einen Badestopp einlegen kann. Zum Übernachten segelt man weiter Richtung Ostküste, deren Supercalas (Cala=Bucht) mit der berühmten Cala Pi beginnen.

Cala Pi

Die Cala Pi ist im Sommer hoffnungslos überlaufen. Die Schiffe können nicht mehr frei ankern, es gibt Anker und Heckleinen. Segler aus dem östlichen Mittelmeer kommend werden sich hier gleich heimisch fühlen. Die Cala selbst ist lang und schmal, Schutz ist zweifelhaft, Freunde von uns haben die Pi schon als gnadenlose Mausefalle erlebt, aus der sie ohne Hilfe bei Einfall von Starkwind nicht mehr herausgekommen wären. Landschaftlich sehr schön, allerdings, wie schon erwähnt, rummelig! Es gibt ein Restaurant, Supermarkt, sogar eine Apotheke, Ferienappartements etc.

Cala Pi bis Colonia St. Jordi

Man segelt an traumhafter Küste entlang: azurblaues Meer, weiße Dünenstrände, speziell der Superstrand Es Trenc, eingerahmt von dunkelgrünen Pinienwäldern. Vor Es Trenc kann man sehr gut zum Baden ankern, die Übernachtung würden wir allerdings zwischen Isola Gabina und Isola Redona empfehlen. Man liegt am besten gleich hinter Isola Redona, unterhalb des weithin sichtbaren Hotels bei Colonia St. Jordi.

Achtung: Bei der Ansteuerung unbedingt auf die diversen Untiefen achten!! Im Gegensatz zu der Ansteuerung von Es Trenc gibt es hier einige recht fiese Steinfelder...... 

Weitere schöne Ankerplätze findet man östlich von Colonia St. Jordi, zwischen Isola Guardia und Isola Moltona. Auch hier Achtung vor den Untiefen!

Cala Antegora

Wunderschöne, wenig besuchte Bucht, da oftmals Schwell reinsteht. Wenn das Wetter es zulässt - unbedingt mal ansehen!  

Mallorca Bootcharter - Die Cala MondragoCabo des Salinas bis Cala d'Or

Eine Vielzahl kleinerer Buchten, die jeder, abhängig natürlich von Schiffsgröße und Mut, selbst erkunden muss. Die größeren, Cala Marmolls und Cala S`Amonia sind nicht übel, allerdings muss man im Einzugsgebiet von Cala d`Or ständig mit Flybridgekapitänen rechnen, die offenbar gegen Generatorenlärm immun sind........

Cala Llombards, Cala Figuera und Cala Mondrago

sind zu berühmt, um noch ruhig zu sein. Man findet manchmal einen Ankerplatz, wie immer auf guthaltendem Sandgrund, allerdings ist der landwärtige Rummel enorm.

Porto Petro

ist sowohl Hafen (Marina) als auch Ankerbucht. Ankern kann man a) in der Einfahrt an steuerbord, nur bei absolut ruhigem Wetter und/oder b) hinter der Einfahrt steuerbords. Hier ist das Hauptankerfeld, allerdings bekam dieses bei uns das Prädikat "Schlechtester Ankergrund Mallorcas" Es handelt sich um Felsplatten, leicht mit Kraut bewachsen. Man kann davon ausgehen, dass wir, da wir fast ausschließlich ankern, wissen, wie es geht, aber hier kämpften wir 2 (!) Stunden mit allen Tricks, mit Bügelanker und Fortressanker und schafften dennoch kein richtig befriedigendes Ergebnis. Die beste Lösung war dann noch, eine Heckleine zu der unter Land liegenden, freien Boje zu setzen. Das Gefährliche hier sind eigentlich die Urlaubssegler, die nach unseren Erfahrungen mit dem Ankern zu sorglos umgehen und dann nachts auf Drift gehen können. C) kann man auch backbords der Einfahrt ankern, der Grund scheint hier mehr aus Sand zu bestehen; allerdings hat hier ein Club sein Domizil, d.h., tagsüber herrscht zu viel Rummel durch Surfer, Jollensegler, Schwimmer und Schnorchler.

Cala d'Or bis Portocolom

sind beides sowohl Häfen als auch Ankerplätze. Cala d`Or´s Buchten eignen sich, wenn man denn überhaupt Platz findet, als Tagesankerplätze. Sie sind die idealen Studienorte um menschliche Sardinen am Strand zu bestaunen........ Dazu kommt, dass dieser Hafen mehr ein Motorboot-Eldorado ist, d.h. die Boote jagen morgens raus, düsen in dem Bezirk bis (südlich) Cala Santanyi und (nördlich) bis Calas de Mallorca herum, mit all den unangenehmen Begleiterscheinungen, die wir Segler so lieben (Nahes vorbeipreschen, Generatorengedröhne in den Buchten etc.) Nette Motorbootfahrer mögen mir verzeihen, ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Portocolom

Fahrtensegler`s first choice zum sicheren Ankern auf Mallorca! Um es vornweg zu sagen: der einzige Nachteil dieser Supernaturbucht ist das trübe Wasser, zum Baden ist es also absolut nichts (für meinen Geschmack!) Ansonsten aber ist das der Ort, wo man als Ankerfreak so richtig relaxen kann. Der Grund ist schwarzer, stinkender Schlamm, der hält wie Beton. Ich glaube, nicht einmal einem absoluten Anfänger würde es hier Schwierigkeiten bereiten, sicheren Halt zu finden. Wir ankern immer backbords nach der Einfahrt, da wir hier schnell auf unserer bevorzugten Tiefe von 1.2 - 1.5 m landen, also tiefergehende Schiff aufgepasst, es nimmt landwärts rapide ab. Selbst wenn aber mal einer aufbrummt, passieren kann nichts, der Grund ist überall schlammig ohne Fels. Portocolom half uns so manchen Sturm sicher und komfortabel abzuwettern, ohne gleich in die Wegelagerer von Marinas zu müssen. Wenn wir hier ankommen, haben wir jedes Mal ein "Heimkomm-feeling". Ankern kann man eigentlich überall im Hafenbecken, natürlich auch steuerbords oder voraus der Einfahrt, das ist jedem selbst überlassen und abhängig vom Tiefgang. Als Alternative und sozusagen Kombipaket zum sicheren übernachten bietet sich als Tagesankerplatz die

Cala Algar

an. Speziell zum schnorcheln findet man hier eine wunderschöne Unterwasserwelt mit verschiedenen Felsformationen, Pflanzen und Fischen. Mitten in der recht kleinen Cala findet man einen relativ großen Sandfleck wo der Anker gut hält. Die Cala ist sehr offen und wirklich nur bei ruhigem Wetter als Badecala gedacht, wenn man in Portocolom ankert.

Portocolom bis Porto Cristo

Diese Region wird Calas de Mallorca genannt und ist die Buchtenküste schlechthin. Allgemein gilt: der Grund ist meist gut haltender Sand, das Wasser kristallklar, die Fauna dürftig, aber das ist, bis auf Cabrera, in diesen Gewässern wohl nichts Neues! Calas mit Straßenanbindung sind naturgemäß im Sommer überlaufen, bei anderen findet man noch ruhigere Ankerplätze, da sich an Land nur die Tapferen und Robinson-Crusoe-Erprobten durchgeschlagen haben. Übernachten konnten wir hier, so unglaublich das klingt, kein einziges Mal aufgrund des bereits erwähnten, wechselhaften Wetters. Die Calas sind alle offen, bis auf Cala Murada, aber auch sie bietet keinen sicheren Schutz.

Cala Barcas

ist die Lieblingsbucht unserer Kinder, genannt die "Piratenbucht". Auch hier flutscht der Anker von selbst in den Grund, man kann wohl jedes Sandkorn auf dem Boden erkennen und als Spezialität obendrauf gibt es eine, mit dem Dinghi zu erkundende kleine Höhle, innerhalb der Bucht, also auch machbar für Kids ohne Elternbegleitung, was den Reiz natürlich enorm hebt. Die 2 kleinen Strände, getrennt durch eine kleine Felsennase runden die Cala zum Land hin sehr schön ab.

Wer feinsten Puderzuckersand liebt, dem sei die Cala Anguila empfohlen. Selbst in den Wintermonaten, wo überall sonst Berge von Tang auf den Stränden liegen, fanden wir hier einen supersauberen Strand mit dem zartesten Sand, den man sich vorstellen kann. Allerdings ist auch diese kleine Cala nur ein Tagesankerplatz bei absolut ruhigem Wetter, da total offen!
 

Porto Cristo bis Cala Ratjada

In Porto Cristo ankert man vor dem örtlichen Strand gar nicht mal schlecht, allerdings ist nicht sehr viel Raum zum Schwojen. Dennoch eine äußerst brauchbare Alternative, sollten Stadtkai (günstig) voll und die Marina zu teuer sein.

Die sich nördlich anschließenden Buchten bis Cala Ratjada sind m.E. landschaftlich zwar noch schön, aber teilweise nicht so reizvoll wie in Calas de Mallorca. Ausprobieren! Ganz schlimm finden wir die Baie de Art?, mit anderen, populäreren Worten, Cala Millor, nach El Arenal deutsche Hochburg für Massentourismus. Hier kann man noch die Sünden der Hochhausära bestaunen, die Architektur (?) verschandelt die schöne Landschaft, dass es einen graust. Ab dem Cabo del Pinar del Reig dominieren dann wieder Einzelhäuser, teilweise recht gewagt an die Steilküste "geklebt", aber schön anzusehen.

Bis Cala Ratjada findet man in Cala Moll oder Cala Petruscada noch ein paar einigermaßen brauchbare Anker- buchten, das Wahre sind sie allerdings nicht. Es folgt dann der Hafen Cala Ratjada und als Ankerbucht, östlich vom Hafen, ein recht gut gegen Nord und West geschützter Ankerplatz, allerdings mit Kraut bewachsen!
 

Cabo Pera bis Cabo Farrutx

Eine Übernachtung kann man hier m.E. höchstens in der Cala Molto wagen, dort aber südseemäßig!! Das Farbenspiel des Wassers changiert von tiefblau über türkis bis hellblau, der Grund hält gut und der Rummel spielt sich hauptsächlich in der Nachbarbucht, Cala Guya, ab. Cala Molto wird von FKK-Anhängern besucht, abends ab 17, 18 Uhr hat man vollends seine Ruhe, aber wie gesagt, hält sich auch tagsüber der Rummel in Grenzen.

Die weitere Küste bis Cabo Farrutx ist sehr schön, aber nur was zum tagsüber ankern. Da mit nördlichen Winden immer zu rechnen ist, kann von einer Übernachtungsmöglichkeit hier nicht ausgegangen werden.
 

Cabo Farrutx bis Cabo del Pinar

oder auch Bucht von Alcúdia ist riesig und absolut offen, bietet aber dennoch einige brauchbare Ankerplätze. Zunächst einmal hält man sich nach dem Kap Farrutx, welches im Übrigen eine rechte Wetterecke ist und für mancherlei Überraschungen gut, Richtung Süden.

Nach ca. 2 sm sieht man dann backbords eine kleine Cala, auf der Karte mittels "Campingplatz" gekennzeichnet. Allerdings kann man die paar Camper, die sich tatsächlich hierher verirren, vergessen. Man kann ankern, oder aber an den kleinen Anleger gehen, wobei es sich hier empfiehlt für die eigenen Voraussetzungen (Tiefe) vorher mit dem Dinghi eine Erkundungsfahrt zu machen. Weiter Richtung Colonia St. Pedro, dem neu ausgebauten Yachthafen in Mallorcas Norden, über Can Picafort Richtung Puerto Alcúdia. Vor dem kilometerlangen, längsten Strand von Mallorca kann man für Badestops immer und überall ankern, allerdings steht bei Can Picafort immer die höchste Brandung, falls Schwell in die Bucht steht. Die nächste Übernachtankermöglichkeit bietet sich neben Alcudiamar auf dickem Kraut.

Vorsicht: bei unserem letzten Törn schlierte uns nur ein einziges Mal der Anker und das war hier, am letzten Tag der Saison, bevor wir für den Winter in den Hafen gingen. Die beste Möglichkeit ist, runterzutauchen und unsanft nachzuhelfen, dass der Anker es schafft, durch das Kraut zu kommen!! Dann aber ist der Ankerplatz durchaus o.k., da die Hafenanlagen Schwell wegnehmen.

Von Alcúdia aus bieten sich beim Leuchtturminselchen Aucanada sehr gute Ankermöglichkeiten auf gut haltendem Grund. Allerdings finden sich hier auch einige Felsplatten, Tripleine also nicht vergessen! Schnorchler können sich dann sehr gut zwischen "Festland" und Aucanadainselchen tummeln, das Wasser wird hier sehr seicht.

Weiter Richtung Cabo del Pinar haben wir, gleich hinter Cabo Menorca was ganz was Feines für uns entdeckt (als wir ankerten waren wir ganz alleine, leider ist unser "Geheimtipp" mittlerweile schon längst von den ach so beliebten Glasbottombooten und Sangriadampfern entdeckt worden, aber die bleiben ja Gottseidank nie länger als 15 Minuten): Coll Baix.

Die offene Bucht kann ausschließlich bei sehr ruhigem Wetter tagsüber genutzt werden. Der Strand steigt sehr schnell steil an, beim "anschwimmen" krabbelten wir den Rest auf allen Vieren an den Strand. Aaaber: Unter Wasser offenbart sich Schnorchelerlebnis vom Feinsten! Hier gibt es doch tatsächlich noch Fische! Und sie haben sogar angebissen......
 

Cabo del Pinar bis Cabo Formentor

Auch diese Ecke, die Bucht von Pollença ist gespickt mit schönen Ecken. Eine davon, Cala del Pinar, soll angeblich von einem etwas merkwürdigen Häusle-Besitzer eifersüchtig bewacht und mittels Bojen gegen Ankerlieger abgesperrt sein. Wir haben versucht, das auszutesten. Allerdings war die Ecke an dem Tag so voll, dass wir vorher abdrehten und Richtung Puerto Pollença weitersegelten.

Vorher kommt aber noch Cocodrilo, ein kleiner, feiner Hafen mit einer noch kleineren Einfahrt. Für eine dicke Katze wie uns nur an ruhigen Tagen zu empfehlen. Davon abgesehen ist er innen auch nicht gerade groß, aber schön, wie gesagt. Vor Puerto Pollença´s Strand kann man ankern, es gibt dort meherere Dauerlieger, teilweise Charterboote der (deutschen) Segelschule, sowie 2 Katamarane. Nächste Möglichkeit ist neben dem Hafen, vor dem Ort. Allerdings hauen dort bei Mistral enorme Fallwinde rein, die mit Affengeschwindigkeit die steilen Berge runtergerast kommen. Uns gefällt es am besten auf dem Ankerplatz neben dem Leuchtturm, unterhalb des alten Forts.

Vorsicht: der Grund ist zwar bewachsener Sand, aber es gibt Unterwasserhügel, die sehr abrupt ansteigen, also nicht zu dicht unter Land ankern ohne ausreichende Ortskenntnisse. Wegen des Krauts muss der Anker sorgfältig eingefahren werden, dann allerdings hält der Grund gut, wir haben hier einen achter gemütlich abgewettert!

Eine weitere Ankermöglichkeit ist die Bucht unterhalb des Luxushotels Formentor, die wahrscheinlich wegen dieser illustren Nachbarschaft so gesucht ist. Für unsren Geschmack ist der Ankergrund zu mies, auch hier findet man Felsplatten, der Anker greift nicht gut. Zum ruhigeren Schlafen empfiehlt es sich, vor Pollença zu ankern.
 

Cabo Formentor bis San Telmo

Eine landschaftlich atemberaubende, für den Skipper aber unwirtliche Küste! Kommt ein Mistral (und das tut er oft!) dann ist hier die Hölle los. Der einzig sichere Ort an der ganzen Küstenlinie ist dann Puerto de Sóller. Alle Ankerplätze sind unsicher und mehr was für den Badestop, es sei denn, man ist sich des Wetters absolut sicher!

Eine sehr schöne Bucht öffnet sich hinter Cabo Formentor, die Cala Figuera, in der man bei ruhigem Wetter auch mal übernachten könnte. Alles weitere entlang der Küste ist wunderschön aber völlig offen. Ansehen sollte man sich unbedingt die berühmteste Bucht Mallorcas, Cala Sa Calobra, zu der im Sommer Tausende und Abertausende Touris mit Bussen die berühmten Haarnadelkurven runtergekarrt werden. Vielleicht wirkt sie ja von Land durch den ausgewaschenen Flusslauf, der hier endet und die wildromantische Schlucht so außergewöhnlich. Von See aus muss ich sagen, kann man als Segler bessere und vor allem ruhigere Buchten entdecken. Aber das ist, wie so vieles, reine Geschmackssache. 
 

Puerto de Sóller

bietet ein paar wenige Hafenplätze und gut haltenden Ankergrund als einziger Schutzhafen an der NW-Küste. Weiter geht es durch die Bucht von Deià (Strandschauplatz der Fernsehserie "Hotel Paradies"), die Bucht von Valldemossa (wo man das zinnenbewehrte Häuschen von Michael Douglas bewundern kann), vorbei an den hängenden Gärten von Banyalbufar Richtung San Telmo.

Diesem Fischerörtchen gegenüber liegt Isla Dragonera, die sich schon lange und lauthals vorher durch Möwengeschrei ankündigt. Es gibt dort eine riesige Brutkolonie, Dragonera soll, genau wie es Cabrera schon ist, unter Naturschutz gestellt werden. Es gibt an der E-Seite 2 schöne Ankerplätze, allerdings nur was für ruhiges Wetter. Außerdem sind die Möglichkeiten begrenzt, da wenig Schwojplatz, ggf. Landleine.

Freier und mit Platz liegt man auf guten Ankergrund (Sand) vor San Telmo, wir fanden es am besten zwischen dem großen und dem kleinen Strand.
 

San Telmo bis Cabo de la Figuera

An Land einer der teuersten Abschnitte der Insel finden wir den Abschnitt um Port d'Andratx wenig reizvoll von See aus. Wir sind mehrere Male daran vorbeigesegelt und ankerten dabei sowohl im Vorhafen von Port d'Andratx (Ankern im Hafenbecken ist verboten, auch wenn es in manchen Führern nicht drinsteht, die Fischer reagieren außerordentlich ungnädig, wenn man in ihrem Rangier-Radius ankert), als auch vor dem Strand von Sta. Ponça, wobei dieser Ankerplatz eine sehr gute Alternative zur teureren Marina Sta. Ponça darstellt.

Bucht von Cala Fornells Die großen Buchten vor Camp de Mar und Cala Fornells fanden wir rein gefühlsmäßig für eine Übernachtung zu unsicher. Ist vielleicht nicht angebracht, war aber halt so ein Gefühl aus dem Bauch heraus. Einen Ausflug wert ist allerdings die kleine Cala Monjo, wo man herrlich schnorcheln kann. In Cala Penas Rojas befindet sich der neue Hafen El Toro, der einen retortenmäßigen Charme ausstrahlt. Davor in der Bucht ist Ankern auf Sand ebenfalls möglich.

Ein nervenzerfetzendes Erlebnis ist die Durchfahrt zwischen Isola Toro über die Banco de Ibiza. Der Grund steigt von (fürs Auge) unendlich tief rapide auf ca. 2 m an. Fährt man nun in diesem kristallklaren Wasser darüber hinweg, so erscheinen die Felsen urplötzlich unmittelbar unterm Bug, grausig, aber schön!
 

Cabo de la Cala Figuera bis Palma

Rundet man nun das Cabo de la Cala Figuera, so sollte man die an Backbord auftauchende Cala Portals unbedingt besuchen. Sie hat, wie die meisten anderen auch, wunderbaren Sandgrund und türkisfarbenes Wasser, bietet guten Schutz und ist somit auch eine Übernachtungsbucht. Wir lagen hier sogar einmal bei Starkwind aus E (!) obwohl sie eigentlich nach E offen ist. Natürlich war es eine fürchterliche Ankernacht, aber mehr ungemütlich, denn gefährlich (nichtsdestotrotz sind wir am nächsten Morgen beim ersten Hahnenschrei abgehauen...)

Bevor man dann über

Puerto Portals

vor dessen Nobelhafen man auch ankern kann und über Cala Mayor Palma erreicht, gibt es noch eine reiche Anzahl von Ankermöglichkeiten, zumeist hinter kleinen Inselchen, die man bei gutem Wetter nutzen kann. Allerdings muss ich sagen, ist dies, zumindest für uns nicht erste Wahl, da hier, im touristisch hoffnungslos überlaufenen Süden die Unkultur von Jetbooten, Wasserski-Rowdies und was der technischen Errungenschaften mehr sind, ein gemütliches Ankern nahezu unmöglich macht. Aber auch das, wie so vieles, muss jeder selbst entscheiden.
 

Fazit

Zum wirklich sicheren Ankern bietet sich auf Mallorca nur Portocolom an. Es gibt massenhaft schöne Buchten mit wirklich ausgezeichnetem Ankergrund, aber alle sind absolut abhängig vom Wetter, da immer in irgendeiner Richtung offen und zugänglich für Schwell. Allerdings hat man ja nun die freie Auswahl und, bei gewissenhafter Planung unter Einbeziehung möglichst aller zur Verfügung stehenden Wetterberichte, immer genug Zeit, eine Ausweich-Cala anzulaufen.

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